Ein Fachbuch über den neuen musealen Trend bei Kunstsammlungen

Privat gesammelt – öffentlich präsentiert.

Privat gesammelt – öffentlich präsentiert.
Während im deutschsprachigen Raum Kunstmuseen traditionell Einrichtungen der öffentlichen Hand sind, lässt sich seit den 1990er Jahren eine Gegenbewegung erkennen: Immer mehr private Sammlerinnen und Sammler treten mit eigenen und privat finanzierten Museen und Kunsträumen an die Öffentlichkeit. Erstmals werden in diesem Buch Gründungsmotive und Zielsetzungen privater Kunstinitiativen erforscht und ihre Erfolgsfaktoren im Vergleich zu öffentlichen Museen wissenschaftlich fundiert und differenziert erläutert. Die Erkenntnisse sind sowohl für die aktuelle Museumsforschung und das Anwendungsgebiet des Kulturmanagements als auch für das Verständnis des gegenwärtigen Kunstbetriebs und seiner künftigen Steuerung von großem Gewinn. Neben einer historischen Rückschau auf privates Kunstsammeln bietet die Studie einen Überblick über die jüngeren privaten Kunsteinrichtungen und stellt beispielhaft zehn international renommierte Privatsammlungen im Detail vor: Museum Biedermann (Donaueschingen), Sammlung Boros (Berlin), Museum Frieder Burda (Baden-Baden), me Collectors Room Berlin / Stiftung Olbricht (Berlin), Daros Latinamerica Collection (Zürich), Essl Museum (Klosterneuburg bei Wien), Sammlung FER Collection (Ulm), Sammlung Hoffmann (Berlin), Julia Stoschek Collection (Düsseldorf), Langen Foundation (Neuss).
Die Autorin Gerda Ridler (Dr. phil.) war Gründungsdirektorin des privaten Museum Ritter und ist als Kuratorin, Autorin und Konsulentin für private Kunstsammlungen tätig. Sie lebt in München.
Weitere Informationen
transcript Verlag, Bielefeld, 468 S., kart., zahlr. Abb., Preis: 39,80 € , ISBN 978-3-8376-2227-0

kulturtermine

Stadt
Startdatum
Endatum (optional)
Rubrik
 Alle Termine ab Startdatum anzeigen
Suchwort/e
Einfache Suche
impressum |  seitenanfang

Anzeige